Lugar: Heinisch-Hosek spart unsere Zukunft weg
Bei der Bildung zu sparen, schadet langfristig Österreichs Volkswirtschaft
"Die sozialistische Bildungspolitik ist gescheitert", sagt Team Stronach
Bildungssprecher Robert Lugar angesichts der von Bildungsministerin
Heinisch-Hosek geplanten Einsparungsmaßnahmen im
Bildungsbereich. Die Ressortchefin habe ganz offensichtlich kein
Verständnis von volkswirtschaftlichen Zusammenhängen, denn die
angekündigten Sparmaßnahmen werden sich langfristig nachteilig für
unser Land auswirken, mahnt Lugar.
Während die Ministerin erkläre, bei der Verwaltung und nicht bei den
Schülern sparen zu wollen, werde nun die Zahl der Lehrer verringert -
wegen der "damit verbundenen geringeren Personalkosten". Gleichzeitig
seien beim Bifie, dessen Missgeschicke bei der Zentralmatura einen
Teststopp nach sich zogen, keine Personalreduktionen geplant,
vermisst Lugar eine Logik hinter den Sparmaßnahmen.
"Wie die Kinder bei Klassengrößen von über von 31 Schülern
ausreichende Kenntnisse in den Grundfächern Deutsch, Mathematik und
Englisch erwerben sollen, wenn das schon bisher trotz
Klassenteilungen mit zwei Lehrern nicht funktioniert hat, ist eine
Frage, die sich die Ministerin dringend stellen sollte", so Lugar.
"Wir müssen ganz im Gegenteil noch mehr in die Bildung investieren!
Denn damit investieren wir in die österreichische Wirtschaft, in das
Know-How und die Fachkräfte von morgen, die wir dringend benötigen.
Jeder Euro, der in die Bildung fließt, vervierfacht sich zugunsten
der Volkswirtschaft!", erinnert Lugar. Heinisch-Hosek sehe nur die
kurzfristige Lösung ihrer Budgetprobleme und übersehe dabei, welchen
Schaden sie dem Wirtschaftsstandort Österreich auf Dauer zufüge.