Lugar: Flüchtlinge - Wir können nicht die Not aller lindern!
Hilfe vor Ort leisten – keine zusätzlichen Sozialhilfeempfänger ins Land holen
„Die Diskussion über eine Flüchtlingsobergrenze ist sinnlos, wenn niemand sagen kann, was passiert. Auch schärfere Grenzkontrollen bringen nur etwas, wenn sie konsequentes Zurückschicken in die Herkunftsländer beinhalten“, erklärte Team Stronach Klubobmann Robert Lugar im Zuge einer Pressekonferenz.
Damit meint Lugar nicht nur die noch zu erwartenden Asylsuchenden, sondern auch die bereits in Österreich befindlichen Flüchtlinge, von denen rund drei Viertel keine Chance auf Asyl haben. „Sinnvoller ist es Hilfe vor Ort zu leisten, dazu sind wir bereit“, so Lugar, der daran erinnert, dass Schutzzonen in Syrien ausgeweitet gehören, weil dies auf lange Sicht die kostengünstigere Variante sei. „In ihren Herkunftsländern könnten diese Menschen um ein Zwanzigstel der Kosten versorgt werden, die sonst in Österreich anfallen würden“, so der Team Stronach Klubobmann.
Laut einer deutschen Studie gelten zwei Drittel der syrischen Flüchtlinge als funktionelle Analphabeten, sind nicht integrierbar. „Wir würden letztlich zusätzliche Sozialhilfeempfänger ins Land holen. Solidarität wie Kanzler Faymann sie fordert, ist hier fehl am Platze. Wo bleibt die Solidarität gegenüber der eigenen Bevölkerung Herr Bundeskanzler?“, mahnt Lugar.