Lugar: EU muss Russland-Sanktionen endlich beenden
Geografischen Nachbarn unterstützen, statt boykottieren
„Beenden statt verlängern!“, verlangt Team Stronach Klubobmann Robert Lugar angesichts der bevorstehenden Diskussion beim EU-Gipfel über das Russland-Embargo. Denn „es wäre an der Zeit, mit Putin gemeinsam nachhaltige Lösungen in der Wirtschafts- und Flüchtlingspolitik zu erarbeiten“, mahnt Lugar. Zudem leide unsere Wirtschaft, „während die USA von den Sanktionen profitieren!“
„Putin hat als erster Staatschef einer Großmacht den Kampf gegen den IS aufgenommen“, erinnert Lugar, während viele andere Staaten sich nur sehr zögerlich dazu entschlossen hatten. Russland „sei ein wichtiger Partner bei der Lösung der Syrienkrise, die dazu geführt hat, dass Millionen an Flüchtlingen die EU überschwemmen“, erklärt der Team Stronach Klubobmann.
Die Exporte nach Russland sind um 37,4 Prozent zurückgegangen, während die USA im gleichen Zeitraum ihre Exporte um elf Prozent gesteigert haben. Laut einer Wifo-Studie werde das Embargo die EU-Staaten mittelfristig rund 100 Milliarden Euro an Wertschöpfung und bis zu 2,7 Millionen Jobs kosten - allein in Österreich sind bis zu 45.000 Arbeitsplätze gefährdet, warnt Lugar. Deshalb sei es auch in unserem Interesse dringend nötig, „unseren geografischen Nachbarn zu unterstützen, statt zu boykottieren!“, erklärt Lugar.