Lugar: Asyl-Schockvideos haben im Schulunterricht nichts verloren
Keine einseitige Agitation in den Schulen
“Volksschülern das Video des Vereins Nubigena-Wolkenkind zu zeigen, sie mit einem Bürgerkriegs-Szenario mitten in Wien zu schockieren – das ist kein Lehrauftrag, das gehört umgehend abgestellt!“, kritisiert Team Stronach Klubobmann und Bildungssprecher Robert Lugar. „Schlimm genug, dass viele Kinder auf der Welt diese brutalen Szenen hautnah erleben müssen. Aber in Wien ist ein Bürgerkrieg zum Glück seit 80 Jahren kein Thema mehr“, erinnert Lugar. „Jede Form von Politik – auch Flüchtlingspolitik – gehört raus aus der Schule“, so Lugar, der eine entsprechende Anfrage an Bildungsministerin Heinisch-Hosek ankündigt.
„Der ORF als Medienpartner, der an dem Video ganz offensichtlich beteiligt war, sollte auch genau nachsehen, was mit den Video-Sequenzen angestellt wird!“, fordert Lugar. Als ersten Schritt verlangt der Team Stronach Klubobmann, dass der Wiener Stadtschulrat die Verbreitung dieses Videos an den Schulen ebenso verbietet, wie die Bildungsministerin. Grundsätzlich müsse auch einseitigen Darstellungen wie „Jeder Flüchtling muss aufgenommen werden“ im Schulunterricht „ein Riegel vorgeschoben werden, denn gerade Volksschüler sind noch unkritisch und können dieses Thema nicht im gesamten Umfang erfassen!“, erklärt Lugar.