Hagen: Schluss mit den Sondermautstrecken und Vignettenwirrwarr!

Mehr Rechtssicherheit: Alle Busspuren für Motorräder freigeben

Kritik übte Team Stronach Verkehrssprecher Christoph Hagen in seinem Debattenbeitrag an der "Abkassiererei bei der Autobahnmaut". Er forderte, "Schluss mit den Sondermautstrecken und dem Vignettenwirrwarr" und brachte entsprechende Anträge ein. Im Sinne von mehr Rechtssicherheit verlangte Hagen in einem Antrag, alle Busspuren für Motorräder freizugeben.

"Verkehrsrichtlinien sollten einheitlich sein", mahnte der Team Stronach Mandatar. Während aber in Wien schon viele Busspuren von Motorrädern befahren werden dürfen, ist dies z.B. in Vorarlberg nicht gestattet. "Werdens vernünftig!", verlangte Hagen, denn schließlich sei gerade im innerstädtischen Bereich die Nutzung der einspurigen Motorfahrzeuge angesichts der Parkraumnot sinnvoll.

Kritik gab es von Hagen an den Vignettenbestimmungen bei Wechsel- und Probefahrtkennzeichen. So müssen Autohändler eine Zwei-Monats-Vignette nur ins Fahrtenbuch legen, dürfen aber nicht die preiswertere Jahresvignette verwenden. "Wieder nur Geldmacherei zu Ungunsten der Unternehmer", so der Team Stronach Verkehrssprecher. Da bei Wechselkennzeichen immer nur ein Fahrzeug benutzt werden kann, forderte Hagen einen Mautaufkleber am Kennzeichen, statt Vignetten für jedes Fahrzeug. Technisch sei dies möglich, da es beim deutschen Mautsystem so vorgesehen ist.

"Ich sehe nicht ein, dass die Österreicher mehrfach bemautet werden", erklärte Hagen mit Hinweis auf die Sondermautstrecken, deren Preise zudem um bis zu 5,8 Prozent erhöht wurden. Dies sei jenseits der Inflationsrate und weit mehr als die durchschnittlichen Lohnerhöhungen. "Betroffen davon sind Pendler und all diejenigen, die auf das Auto angewiesen sind", mahnte der Team Stronach Verkehrssprecher und verlangte das Aussetzen der Einhebung der Sonderstreckenmauten für inländische Pkw und Motorräder".

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