Hagen: Sanktionen gegen den Sudan einleiten

Todesstrafe bei unschuldiger Christin darf nicht vollzogen werden

"Es kann nicht sein, dass Österreich ein Land mit Steuergeldern unterstützt, wo die Menschenrechte mit Füßen getreten werden", kritisiert Team Stronach Menschenrechtssprecher Christoph Hagen die Regierung des Sudan. Diese hat eine hochschwangere Frau und Mutter eines Kleinkindes zum Tod durch den Strang verurteilt, weil sie sich weigerte, nach vorangegangener Konversion zum Christentum, wieder den islamischen Glauben anzunehmen.

"Sollte das Todesurteil vollzogen werden, ist die Entwicklungshilfe für den Sudan sofort einzufrieren und zwar solange, bis die Rechte auf Religionsfreiheit und Glaubenswechsel - wie in der sudanesischen Übergangsverfassung von 2005 und in den internationalen Menschenrechten verankert - nachweislich respektiert werden", verlangt Hagen, der nächste Woche einen dementsprechenden Antrag im Nationalrat einbringen wird.

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