Hagen: Österreichs Sicherheit ist in Gefahr!

Forderungen nach mehr Sicherheitskräften hat Regierung monatelang verschleppt

"Österreichs Sicherheit ist in Gefahr", warnt Team Stronach Generalsekretär und Sicherheitssprecher Christoph Hagen in Reaktion auf die Forderung der Innenministerin, Österreich brauche 2.000 Polizisten. "Regelmäßig werden unsere Anträge auf Personalaufstockung von der Regierung abgelehnt - die Folgen dieser verfehlten Politik konnte man gestern in Spielfeld sehen", so Hagen, der auch das zu geringe Budget für das Bundesheer kritisiert.

"Forderungen der Opposition nach mehr Sicherheitskräften hat die Regierung monatelang verschleppt und damit ihre Unfähigkeit bewiesen", erklärt Hagen. Die von ihm längst geforderte Grenzpolizei werde etwa erst im Sommer 2016 zum Einsatz kommen - "für den Sommerreiseverkehr", so Hagen.

Aber auch beim Bundesheer sei die Personaldecke für Aufgaben wie die Grenzsicherung zu dünn, warnt Hagen. "Wenn Litauen etwa 1,2 Prozent des BIP für das Heer ausgibt, Österreich aber nur 0,5 Prozent, dann darf man sich nicht wundern, wenn unsere Grenzen einfach überrannt werden", mahnt Hagen.

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