Hagen: Lebenslange Strafe für Schlepper!
Lukratives Spiel mit dem Leben tausender Flüchtlinge gehört gnadenlos unterbunden
"Nun hat auch Justizminister Brandstetter den Ernst der Lage erkannt und will Änderungen im Schlepperparagrafen. Doch das geht nicht weit genug", stellt Team Stronach Sicherheitssprecher Christoph Hagen fest und fordert eine Anhebung des derzeitigen Strafrahmens laut Fremdenpolizeigesetz. "Schlepper sind gnadenlose Ausbeuter, die den Menschen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ihre letzten Habseligkeiten abnehmen und sie dann oft völlig ungeschützt und desorientiert aussetzen. Für diese Verbrecher sind die derzeitigen Strafausmaße viel zu niedrig", betont Hagen. "Hier wird rücksichtslos mit der Hoffnung und dem Leben tausender Flüchtlinge gespielt. Es müssen daher Mindeststrafen eingeführt werden und der Strafrahmen muss deutlich über zehn Jahre hinausgehen - bis lebenslänglich!", so Hagen.
Für den Team Stronach Sicherheitssprecher spielen Schlepper eine der Schlüsselrollen im aktuellen Flüchtlingsdrama. "Menschen bezahlen ihnen Unsummen - oft ihr ganzes Vermögen - um mit maroden Booten -die dann teilweise gezielt versenkt werden - oder in anderen Transportmitteln in menschenunwürdigen Zuständen, auf engstem Raum zusammengepfercht nach Europa zu gelangen. Schlepper nehmen für ein lohnendes Geschäft den Tod tausender Erwachsener und Kinder billigend in Kauf, dafür sollen sie auch gnadenlos die Verantwortung tragen müssen!". Bereits im Juni hat das Team Stronach dazu einen Entschließungsantrag eingebracht - "und nachdem jetzt auch Oberösterreichs Landeshauptmann Pühringer via Medien einen konsequenteren Kampf gegen die Schlepper fordert, rechnen wir in der kommenden Sondersitzung mit Regierungszuspruch", erklärt Hagen.