Hagen: Kann nicht sein, dass Autofahrer für alle budgetären Probleme aufkommen

Schienenausbau insgesamt ist zu langsam, Westösterreich wurde vernachlässigt

„Es gibt Verbesserungen im Schienenbereich um wettbewerbsfähig zu werden, wie etwa der Bau des Güterbahnhofs Wolfurt. Aber der Schienenausbau insgesamt ist zu langsam, Westösterreich wurde vernachlässigt“, erklärte Team Stronach Verkehrssprecher und Generalsekretär Christoph Hagen in seinem Debattenbeitrag. Kritik gab es von ihm angesichts der hohen Steuerlast für Autofahrer, denn „es kann nicht sein, dass Autofahrer für alle budgetären Probleme aufkommen!“, so Hagen.

Noch immer sei der Schienenausbau für den Güterverkehr zu schwach, um eine Konkurrenz zum Lkw-Transport bieten zu können. Ähnlich ist es laut Hagen auch in manchen Regionen beim Personenverkehr: „Beim Arlberg geht der Ausbau zu langsam voran. Ich würde gerne mit dem Zug fahren, aber das Angebot stimmt nicht!“, erklärte der Team Stronach Verkehrssprecher.

Für die Regierung sind die Autofahrer die Melkkühe der Nation, erklärte Hagen. Denn zur Autobahnmaut gibt es für einzelne Strecken noch eine Sondermaut, „das ist eine Ungerechtigkeit!“ Die Liste der Belastungen für Autofahrer durch Kfz-Steuer, Versicherungssteuer, MÖSt samt Mehrwertsteuer auf die MÖST, Sondermaut, Vignette und NoVA sei einfach zu lang so Hagen, denn „besonders in den ländlichen Gebieten brauchen die Menschen den Pkw, weil das Angebot der Bahn nicht reicht“.

Dies ganzen Steuerabgaben gehen laut Hagen direkt an den Finanzminister „der das Geld dann irgendwo einsetzt. Die Autofahrer haben aber nichts davon – deshalb müssen wir die Autofahrer entlasten!“

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