Hagen: Asyl – 1000 Polizisten helfen Häupl, aber nicht Österreich
Mehr Sicherheit durch eigene Grenzpolizei gefordert
"1000 Polizisten helfen vielleicht Wien und Michael Häupl - die Sicherheit Restösterreichs scheint der Innenministerin aber herzlich egal zu sein", kritisiert Team Stronach Generalsekretär Christoph Hagen. Und weiter: "Schon bei den Grenzkontrollen hat Mikl-Leitner zu spät reagiert. Jetzt kann Häupl das Zögern der ÖVP-Ministerin zumindest wahlkampftauglich vermarkten!"
Allein 1350 Beamte sind derzeit mit sogenannten grenzpolizeilichen "Ausgleichsmaßnahmen" beschäftigt, in den ersten fünf Monaten des Jahres wurden um 40 Prozent mehr Schlepper aufgegriffen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres - "aufgrund der angespannten Flüchtlingssituation kann die Polizei derzeit ihrer eigentlichen Arbeit gar nicht nachkommen", mahnt Hagen und fordert eine eigene Grenzpolizei an den Übergängen zu Italien, Slowenien und Ungarn, die nach dem Vorbild der ehemaligen Grenzgendarmerie nach dreimonatiger Ausbildung einsatzbereit ist.