Hagen: AK-Vizepräsidentin Auer soll einmal genau lesen
"Im Gegensatz zu vielen interessierten Menschen hat AK-Vizepräsidentin Auer das Interview mit mir ganz offensichtlich nicht genau gelesen. Sonst hätte sie festgestellt, dass ich damit anregen wollte, über unser Sozialsystem aus den 70er Jahren nachzudenken, welches von dem arbeitenden Teil unseres Volkes finanziert werden muss - und nicht mehr finanzierbar ist", erklärt der Vorarlberger Team Stronach Mandatar Christoph Hagen. Den Begriff "Armenhäuser" hatte er in Verbindung mit dem "Haus der jungen Arbeiter" (Kaplan Bonetti Haus, Anm.) in Dornbirn gewählt, "das genau diese von mir beschriebenen Standards aufweist", so Hagen.
Hagen erinnert, dass Bruno Kreisky unser Sozialsystem von den Schweden abgekupfert hatte - und dies ohne große Änderungen bis heute durchgezogen wird. "In Schweden wurde dieses System schon vor mehr als 15 Jahren wegen Unfinanzierbarkeit deutlich geändert! Darauf müssen die Menschen hingewiesen werden", erklärt Hagen.