Flüchtlingschaos - Lugar und Hagen fordern Vier-Punkte-Plan

Alle, die auf Einladung der Deutschen unterwegs sind, müssen von Deutschland aufgenommen werden!


Angesichts des immer größer werdenden Flüchtlingschaos an den österreichischen Grenzen haben Team Stronach Klubobmann Robert Lugar und Team Stronach Sicherheitssprecher, Generalsekretär Christoph Hagen, in einer gemeinsamen Pressekonferenz einen vier-Punkte-Plan präsentiert. Wichtig sei die intensive Zusammenarbeit der Regierung mit Deutschland und Ungarn.

"Alle, die jetzt noch auf Einladung der Deutschen unterwegs sind, müssen auch von Deutschland noch aufgenommen werden", ist laut Lugar der erste Punkt. "Weiters braucht Österreich schnelle Verfahren, damit Wirtschaftsflüchtlinge sofort abgeschoben werden können", verlangt er. Denn allein in Ungarn seien noch rund 60.000 Menschen auf dem Weg in den Westen."

Als dritten Punkt verlangt Lugar, "dass die Flüchtlingslager vor Ort mit ausreichend finanziellen Mitteln unterstützt werden!" Derzeit liege die Finanzierung unter 50 Prozent, "dabei ist etwa Jordanien zur zusätzlichen Aufnahme einer Million Flüchtlinge bereit, wie mir der Botschafter bei einem Treffen versichert hat", so Lugar. Zudem kostet die Versorgung eins Flüchtlings nur rund ein Zehntel dessen, was die Unterbringung in Österreich kostet.

Die vierte Forderung betrifft die Errichtung von Schutzzonen in Syrien unter UNO-Mandat, denn "wir wollen das Land ja nicht entvölkern!", so Lugar. Zusätzlich müsse der IS-Terror zurückgedrängt werden.

Christoph Hagen mahnte, dass Deutschland aus Sicherheitsgründen die Grenzkontrollen eingeführt hat, "nur bei uns sind die Grenzen noch offen". Er verlangt lückenlose Kontrollen durch die Polizei "mit Unterstützung des Bundesheeres und ein Rückkehr zur Grenzsicherung wie vor 2007!" Zusätzlich müsse eine Grenzpolizei geschaffen werden, "wie früher die Grenzgendarmerie".

"IS-Terroristen können derzeit ungehindert und als Flüchtlinge getarnt nach Österreich", warnte der Team Stronach Sicherheitssprecher. Deshalb seien Grenzkontrollen nötig, "um zu checken, wer unser Land betritt". Aus diesem Grund verlangte Hagen auch, "Schengen vorübergehend aussetzen!"

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