Dietrich: Niessl folgt dem Wählerwillen

"Wenn die SPÖ den unaufhaltsamen Aufstieg der FPÖ eindämmen will, dann muss sie sie in die Verantwortung und damit in die Regierung holen", stellt Team Stronach Klubobfrau Waltraud Dietrich zu den Aussagen von Burgenland-Landeshauptmann Niessl in der Ö1-Reihe "Im Journal zu Gast" fest. Die bisherige Ausgrenzungspolitik sei jedenfalls kontraproduktiv gewesen, zudem "muss der Wählerwille in einem demokratischen System respektiert und umgesetzt werden", so Dietrich. Generell sei jede Partei, die sich "im verfassungsrechtlichen Rahmen bewegt, ein potentieller Partner", so Dietrich in Richtung der Kritiker der rot-blauen Koalition.

Die Großparteien wären gut beraten, darüber nachzudenken, "warum so viele Protestwähler für die FPÖ gestimmt haben." Sie sollten ihre bisherige Politik gründlich überdenken, "die sich immer mehr vom Bürger entfernt hat und deren Wünsche, Bedürfnisse und Ängste ignoriert", betont Dietrich.

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