Dietrich: Ausgleichszulage - Reform des Sozialversicherungssystems dringend nötig

Die Beträge, die jeder junge Mensch zu leisten hat, müssen die Ausgleichszulagenhöhe erreichen

"Der heute veröffentlichte Bericht des Rechnungshofes zeigt es klar auf: unser Sozialversicherungssystem hat dringenden Reformbedarf. Die Ausgleichszulage zur geringen Eigenpension ist ein Auslaufmodell. Sie ist zwar für die heute älteren Generationen nicht wegzudenken, für junge Menschen - egal in welchen Partnerschaftsformen sie leben - kann jedoch nur gelten, dass jeder seine eigene Pension durch Beitragszahlung selbst erwirtschaften muss", sieht Team Stronach Klubobfrau und Sozialsprecherin Waltraud Dietrich dringenden Reformbedarf. "Der Sozialminister hat hier in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsminister massiven Handlungsbedarf -auch, was Jobs für ältere Arbeitnehmer betrifft. Denn die Leistungswilligen müssen auch die Möglichkeit haben, zu arbeiten und sich ihre Pension zu erwirtschaften", erklärt Dietrich und kündigt einen entsprechenden Antrag für das nächste Plenum an. Und weiter: "Wir benötigen Rahmenbedingungen für eine Wirtschaft ohne Bürokratie damit junge Menschen den Weg in die Selbständigkeit wählen und ihre Pension erarbeiten können!"

"Was zu Zeiten unserer Mütter noch selbstverständlich war, dass Frauen entweder kein oder nur ein geringes Erwerbsleben aufweisen, gilt heute nicht mehr. Jeder, der in Österreich lebt - egal ob Mann oder Frau - hat dafür zu sorgen, nicht auf Kosten der anderen Beitragszahlern zu leben. Alternativ könnten - wie in Schweden bereits gehandhabt - Versicherungswerte von einem Partner erhalten werden", so Dietrich. "Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf und solche, die aus anderen Gründen Hilfe benötigen, sollen selbstverständlich ausgenommen sein", erklärt die Team Stronach Klubobfrau.

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