Dietrich: Aktuelles System ist unfair und ein Kastenwesen

Einheitliche Regeln für alle Arbeitnehmer gefordert

"Das aktuelle Pensionssystem ist unfair und kommt einem
Kastenwesen gleich. Für alle Arbeitnehmer der Republik - also
Arbeiter, Angestellte und Staatsbedienstete - egal ob Bund, Land oder
Gemeinde - können nur die gleichen Regeln gelten, so wie für alle
auch die Menschenrechte gleichermaßen gelten", erklärte die
geschäftsführende Klubobfrau und Sozialsprecherin des Team Stronach,
Waltraud Dietrich, nach der aktuellen Aussprache im Ausschuss für
Arbeit und Soziales. Doch die Pensionsreform mit einem einheitlichen
Pensionskonto für alle, die das Team Stronach will, "wird in dieser
Regierungsperiode nicht einmal ansatzweise verhandelt", kritisierte
Dietrich.

"Fairness bedeutet für uns das Herstellen der Gerechtigkeit im
Pensionssystem. Also ein Pensionskonto und ein System für alle
Angestellten und eines für alle Selbstständigen, immer zu den
gleichen Bedingungen, insbesondere, wenn der Steuerzahler der
Dienstgeber ist", sagte Dietrich. Bei der Sonderpensionsbegrenzung
werden derzeit lediglich Sonderpensionen von jenen Beziehern
verhandelt, die zusätzlich zu den bestehenden Regelungen noch bessere
Konditionen haben.

Für das Team Stronach stehe aber fest: "Nichts, was der Steuerzahler
zu finanzieren hat, darf die Beiträge der Höchstbeitragsgrundlage im
derzeitigen ASVG überschreiten. Es darf niemals Klassenunterschiede
von Bürgern geben", bekräftigte Dietrich die Haltung zum Team
Stronach Pensionskonto.

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