AMS-Schulungen - Dietrich: Höchste Zeit für eine Kurskorrektur

Arbeitsstiftungen ausbauen statt nicht zielführende Kurs-Maßnahmen

"Die massiven Kürzungen bei den Schulungen und der daraus resultierende Stellenabbau bei den Trainern sind eine Bankrotterklärung des AMS. Dieses gesteht hiermit ein, dass seine sogenannten Qualifizierungsmaßnahmen nichts bringen, sonst würden diese nicht so drastisch reduziert", stellt Team Stronach Klubobfrau Waltraud Dietrich fest. Es sei aber ohnehin höchst an der Zeit, eine Kurskorrektur zu setzen und das Ende der kostspieligen Freunderlwirtschaft unter den Erwachsenenbildungsbetrieben und Schulungsinstituten einzuleiten", erklärt Dietrich.

Weit sinnvoller sei laut Dietrich, die "Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zu suchen und entsprechende Maßnahmen zu setzen", empfiehlt sie den Ausbau der Arbeitsstiftungen. "Man soll die Arbeitsuchenden vermehrt in die Unternehmen schicken, so entsteht ein beidseitiger Mehrwert. Die Unternehmen werden auf der Kostenseite entlastet, und die Arbeitssuchenden üben wieder einen Beruf aus. Das qualifiziert weit mehr, als die Zeit in Kursen abzusitzen, wo sie ohnehin nichts lernen", betont Dietrich.

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