Franks Biographie

„Ich glaube sehr an das Glück. Je mehr ich arbeite, desto mehr Glück habe ich.“

Kindheit

Frank Stronach wurde am 6. September 1932 in Weiz in der Steiermark geboren. Seine Eltern waren beide Fabriksarbeiter. Seine Mutter pflanzte Gemüse im Garten an, um ein bisschen Geld dazuzuverdienen. Von ihr hat Frank die Wertschätzung für harte Arbeit und unternehmerisches Denken. Sein Vater war ein aktiver Kommunist und Gewerkschafter. Von ihm lernte Frank wie wichtig der Sinn für Fairness und Gerechtigkeit allen Menschen gegenüber ist.

Jugend

Als Frank 14 Jahre alt war, nahm ihn seine Mutter, eine sehr ernsthafte und grundvernünftige Frau, in die Elin-Fabrik mit. Dort begann Frank eine Lehre als Werkzeugmacher. Als er seine Lehre erfolgreich abgeschlossen hatte, verspürte er den Drang, die weite Welt zu sehen und den Wunsch, ein besseres Leben zu führen. Frank suchte in den USA, Kanada und Australien um eine Einreisegenehmigung an. Kanada war das erste Land, das ihm diese erteilte. 1954 fuhr er mit einem kleinen Koffer und ersparten 200 Dollar auf einem Dampfer nach Quebec, Kanada.

Erste Firma

Frank war 22 Jahre alt und allein in einem fremden Land. Der Anfang war hart und er erfuhr, was es heißt zu hungern: Sein erster Job war als Tellerwäscher in einem Krankenhaus. Doch bald fand er Arbeit als Werkzeugmacher und sparte den Großteil seines Lohns. 1957 eröffnete Frank seine erste kleine Fabrik in Toronto. Er schlief in der Werkstatt und musste vieles selbst machen, doch er verstand es, Aufträge an Land zu ziehen. 1960 kam der erste Auftrag aus der Autoindustrie: 300 000 Halterungen für Sonnenblenden.

MAGNA

Die Firma Multimatic Investment Limited, die sich zunehmend auf die Produktion von Automobilkomponenten spezialisierte, fusionierte 1969 mit Magna Electronics Corporation Limited. Aus dieser Fusion entstand Magna International Inc., ein global führender Automobilzulieferer mit rund 107.000 Mitarbeitern in 286 Produktionsstätten und 88 Entwicklungszentren in 25 Ländern. Im Jahr 2011 erzielte Magna einen Gesamtumsatz von rund 27 Milliarden US-Dollar. Magna hat keine Schulden.

Magna Charta

Frank Stronach führte 1971 bei Magna eine einzigartige Unternehmenskultur ein, die als Fair Enterprise bezeichnet wird. Das Herzstück bildet die Magna Unternehmensverfassung, in der die Verteilung des Gewinnes auf Mitarbeiter, Management und Investoren festgelegt ist. Das zweite zentrale Element von Fair Enterprise bildet die Magna Mitarbeiter Charta, die eine Verpflichtung des Unternehmens gegenüber allen Mitarbeitern darstellt, um faire Behandlung, marktgerechte Löhne und Gehälter, sichere und gesunde Arbeitsplätze und vieles weitere zu gewährleisten.

Leidenschaft

„Die Pferde sind für mich der beste Ausgleich zu unserer technisch und ökonomisch geprägten Welt. Sie sind natürlich, schön und wild. Sie haben eigene Charaktere und sind unberechenbar in ihrem Temperament. Die Pferde sind für mich ein Geschäft der Liebe“, sagt Frank, der sich nicht zu gut ist, auch einmal den Stall auszumisten. Frank ist heute Eigentümer der schönsten Pferderennbahnen in den USA und der erfolgreichste Rennpferdezüchter in Nordamerika.

Trophäen

Im Jahr 1997 nahmen Elfriede und Frank Stronach von Königin Elizabeth II, die Queen’s Plate entgegen. Ihr Pferd „Awesome Again“ hatte beim ältesten Pferderennen der großen Klasse in Nordamerika den Sieg errungen. Die Pferderennen und die Pferdezucht haben Franks ganze Familie in den Bann gezogen. Franks Frau Elfriede ist sehr in das Pferdegeschäft involviert und begleitet ihn oft, wenn eines ihrer Pferde gewinnt.

Charity

Frank fördert und unterstützt nicht nur eine Vielzahl von wohltätigen und gesellschaftlichen Einrichtungen, sondern ist in den vergangenen Jahren immer wieder als Großspender aufgetreten. Über Magna hat er alleine in Österreich bereits mehr als 150 Millionen Euro sozialen Zwecken oder Kultur- und Bildungsprojekten gewidmet. Für die Opfer der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2002 spendete Frank zwei Millionen Euro. Aber auch in anderen Teilen der Welt hat er sein großes Herz gezeigt, so etwa 2005 nach dem Hurrikan Katrina, nach dem verheerenden Erdbeben in Pakistan oder nach dem Tsunami in Südostasien.

Team Stronach

Am 25. September 2012 setzte Frank einen lang gehegten Wunsch in die Tat um und gründet eine politische Partei. Er möchte Österreich verbessern, denn er macht sich große Sorgen um das Land. „Österreich befindet sich in einer Pattsituation. Diese entstand durch die Vorherrschaft zweier Großparteien und der damit einhergehenden Korruption und Freunderlwirtschaft. Wer die Macht nicht hergeben will, der geht keine Risiken ein. Doch ohne Risiko, gibt es keine Veränderung, und am Ende birgt der Stillstand die größte Gefahr“, sagt Frank. Auch braucht unsere Gesellschaft wieder Werte: Wahrheit, Transparenz und Fairness - in der Politik des Team Stronach spiegeln sich diese Werte wider.

Neue Ära

Im Herbst 2013 schaffte Frank auf Anhieb den Einzug ins Parlament. Mit elf Mandataren ist das Team Stronach das Zünglein an der Waage bei wichtigen Abstimmungen im Parlament. Vorrangiges Ziel der Partei ist es, Arbeitsplätze in Österreich zu erhalten, neue zu schaffen und den Wohlstand der Bürger zu sichern. Zwar hat Frank sein Nationalratsmandat im Februar 2014 niedergelegt, doch bleibt er der Partei weiterhin als Berater und Parteiobmann erhalten.